Das Glitzerladen.de Modeschmuck Lexikon von A bis Z


A

Achat

(griech.) Mineral, Schmuckstein ↑ Quarz

Altsilbereffekt

↑ Metallfärben

Amethyst

(griech.) Mineral ↑ Quarz

Amulett

(lat.) meist am Hals getragener Anhänger, im alten Ägypten als Käfer (Skarabäus) gestaltet, von dem man magische Schutz- und Segenwirkung erhoffte.

Anhänger

Schmuckstück, das an Halskette, Armband und Gürtel getragen werden kann; hergestellt aus Edelmetallen und Schmucksteinen, Perlen, Email, Elfenbein usw. auch als Modeschmuck

Aquamarin

(lat.) Mineral ↑ Beryll

Argentan

 ↑ Neusilber

Astronomische Zeichen

Tierkreiszeichen, Himmelskörper, die in der Astronomie und im Kalenderwesen vom Mittelalter her noch im Gebrauch sind und auch als Schmuckanhänger dienen.

 


B

Bead

(engl.) Perle, die durchgebohrt ist, um sie auffädeln zu können

Bergkristall

Mineral ↑ Quarz

Berlocke

(frz.) kleiner Ziergegenstand an einer Uhr oder Kette. Modeerscheinung des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts

Bernstein

(nierdt.) "Brennsteine". Fossiles (tertiäres) gelbes bis braunes Harz, oft mit tierischen Einschlüssen. Vorkommen an der Ostseeküste, auch in Großbritannien in den Niederlanden und Rumänien. Wird seit der Steinzeit zu Schmuck verarbeitet.

Beryll

(franz., griech.) z.B. Aquamarin (meergrün), Smaragd (tiefgrün), Morganit (rosarot) sowie Goldberyll (gelb).

Brillant

(franz.) geschliffener durchsichtiger Edelstein, meist Diamant

Brosche

(franz.) Schmucknadel aus dekorativen natürlichen oder synthetischen Materialien

 


C

Charm       

(engl. Amulett. Steht auch für Liebrezit, Charme, Zauber, Anmut

 


D

Dekor

(frz.) künstlerischer Schmuck, besonders von Glas, Porzellan und keramischen Erzeugnissen

Dekoration

(frz.) Schmuck, Ausschmückung, Bühenausstattung, Orden, Ehrenabzeichen

Design

 

Dezent

(lat.) unaufdringlich, zurückhaltend, zart

Diadem

(lat., gr.) Stirnbinde aus Stoff oder Stirnreif aus Metall. Herrscher-, Priester- oder Siegeszeichen

Diamant

(frz., gr.) Mineral, kub. Modifikation des Kohlenstoffes, farblos, wasserklar, durch Beimengungen auch gelb, grün, rot und blau gefärbt. Trübe bleigraue Diamenten heißen Bort, schwarz Carbonados, strahlenfasrige Ballas. Der Diamant ist der härteste aller natürlichen Stoffe und einer der wertvollsten Edelsteine, er ist nur mit dem eigenen Pulver schleifbar, die industrielle Herstellung künstlicher Diamanten erfolgt seit 1958

 


E

Edelmetalle

chemisch sehr widerstandsfähige, wertvolle Metalle mit stark positivem Standardpotenzial, insbesondere die Platinmetalle, Gold und Silber

Edelstahl

hochwertiger, fast. ausschließlich in Elektroöfen nach wissenschaftlich-techischen Verfahren erzeugter Stahl mit bestimmten Eigenschaften, insbesondere mit niedrigem Phosphor- und Schwefelgehalt

Edelsteine

seltene Minerale schöner Färbung, großer Klarheit, hoher Lichtbrechung, großer Härte und mit der Mode wechselnde Bedeutung. Die Schönheit der Edelsteine kommt erst durch den entsprechenden Schliff zur Geltung. Die Winkel zwischen den Faceeten sind so berechnet, dass Lichtbrechung, Dispersion und Totalreflexion maximal wirksam werden. Ursprungsland der Edelsteinbearbeitung ist wahrscheinlich Indien.

 


F

Facettenschliff

↑ Edelsteine

Feingewicht

die in Gramm ausgedrückte Masse des Edelmetalls in einer bestimmten Menge Legierung

Filligran

(it.) feines Gitterwerk aus glatten, gekörnten oder gezwirnten Gold- oder Silberfäden, oft auf granulierter Metallunterlage angelötet. Blütezeit während der Völkerwanderung, Romantik und im 17. Jahrhundert, hauptsächlich für Schmuck verwendet.

 


G

Gold

wird meist legiert verwendet, insbesondere mit Kupfer und Silber für Schmuck. Reines Gold hat einen Feingehalt von 1000, das entspricht 24 Karat. Eine Goldlegierung mit einem Feingehalt von 333 ist folgich achtkarätig. Gold war schon im Altertum bekannt und wurde seither als Schmuck verwendet.

Goldschmiedekunst

kunsthandwerkliche Verarbeitung von Edelmetallen durch Treiben oder Hämmern, Prägen und Pressen, selten durch Gießen. Ergänzende Schmuckmittel sind Ätzen, Gravieren, Zilisieren auch Verzieren mit Email, Niello, Filigran und Edelsteinen. Die Goldschmiedekunst wird seit dem Altertum bis zur Gegenwart ununterbrochen betrieben.

Granulation

(lat.) in der Goldschmiedekunst Verzierung einer Fläche durch aufgelötete Gold- und Silberkörnchen